Freizügigkeit und die Konkurrenz unter Europäern: London definiert die EU-Sollbruchstelle – von Prof. Dr. Heinsohn

fredmund.malik am Mittwoch, 22.01.2014 um 17:28 Uhr
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20 Kommentare

  1. Jürgen Clasen

    Es ist doch sonnenklar, das es langfristig nicht gutgehen kann, wenn man zu viel Unqualifizierte aufnimmt, die dem Gemeinwesen zur Last fallen.Wenn man sehr reich- und vom Gutmenschentum beseelt ist, kann man sich viel Blödsinn leisten und braucht keine Eingangsselektion vorzunehmen. Das endet an der eigenen Armut. So wird Franziskus handeln. Aber die Regierungen sind geerdet und am Überleben interessiert. Mich interessiert, ob die Engländer in dieser Sache nur gebellt haben oder dann doch die Freizügigkeit eingeschränkt oder gehimmelt haben. Sie könnten ja diese Farce weiterführen, aber die Eingangstür bis auf einen spaltbreit schließen. Heißt kein Willkommensgeld, keine Stütze usw. Was CH, CA, AUS machen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Die Hochqualifizierten haben die Herkunftsländer teuer bezahlt und entziehen mit der Auswanderung diesen Staaten wichtiges Potential. Freizügigkeit soll es weiter geben, aber nur in einem paritätischen Austausch… jedenfalls braucht man faire Regeln. Was, wenn China, denen traue ich das zu, selektiv den geeigneten Nachwuchs heranzüchtet? Oder fällt das unter Denkverbot? Sind Eliteunis, unausgesprochen solche Schmieden?

  2. Thomas Moroder

    Schade, dass Prof. Heinsohn das Unwort „Humankapital“ verwendet, sonst wie immer sehr lehrreiche und interessante Auführungen.

    • Gunnar Heinsohn

      Suketu Mehta („The Superiority Complex“, Time, February 3, 2014, S.26-31) will soeben erreichen, dass akademisch nur noch „human capital“ und umgangssprachlich bestenfalls noch „skills“ gesagt werden darf (S.31).
      „Race“, „IQ“, „ethnicity“ und selbst „culture“ seien als vorurteilsbehaftet zu verdammen. Insofern kann Ihnen „Humankapital“ in Amerika noch einmal den guten Ruf retten.
      Gunnar Heinsohn

  3. Jürgen Klaus

    S´Hemd isch halt immer no näher als d´Jacke.

    – Schon seit Kohl versucht Deutschland mit Steuermilliarden die Welt zu retten, doch statt den Menschen zu helfen versandet das Geld in sämtlichen gebügelten Anzugtaschen.

    Helfen kann nur der der Helfen kann.

    Gleiches Thema wie beim Schutz der Umwelt. Wir sollten, ja müssen mehr investieren zum Schutz der Umwelt, doch gibt es eine Wirtschaftliche Grenze die nicht überschritten werden sollte.

    Deshalb: Wenn du Fischer bist, reiche dem Hungernden etwas zu essen, doch zuerst begebe dich zu Tisch und iss, denn ist der Fischer nicht genährt, so fängt er keine Fische und nährt nicht die Hungernden.

    • Jürgen Clasen

      @Jürgen Klaus, für mich ist die Sache klar. Merkel und Co sind nicht doof. Die wissen ganz genau, dass D nur ein Mückensch…auf dem Globus ist und wir allein da gar nichts bewirken. Sie wissen sicher auch, das sich das Erdmagnetfeld ändert, wie auch die kosmische Stellung zur Sonne hin und deren Delta, Sonnenflecken etc. Daran können wir gar nichts ändern, wie auch nicht an der Tektonik der Erdplatten. Die Erde hat sich schon tausendmal total verändert. Siehe letzte Eiszeit in Europa vor 10 000 Jahren, mit einer Eischicht von 3000 m. Den Arabern kann Sie auch nicht die Verschwendung ihrer Öl und Gasvorkommen verbieten oder ausreden. Es dreht sich aus meiner Sicht darum, mit Gutmenschentum, dem keiner widersprechen kann oder will, die Wettbewerbsfähigkeit herabzusetzen. Deshalb die Verteuerung von Elektrizität via Wind und Solar. Deshalb kostspielige, ungesteuerte Zuwanderung. Dieses üble Spiel wird aber so nicht mehr weiterlaufen, weil der Michel den Braten so langsam riecht und so die Mehrheitsfähigkeit dabei verloren gehen kann. Eine gewisse Klientel möchte den Menschen eine Naturwidrigkeit aufstempeln. Sie selbst leben gut, die anderen sollen in den Wald zurück. Nein, danke!

  4. Walter Huber

    Die EU ist nett, aber nicht relevant. Wer derzeit und in den nächsten ca. 10 Jahren das Sagen auf dieser Welt hat ist relevant. Allen „Gutmenschen“ und Menschen mit „Sozialader“ sei gesagt,diese Realität mit offenen Augen zu sehen, und nicht direkt böse zu sein und den Mut zu verlieren. Wir werden von ca. 10 Finanzpersonen und –Firmen und von 10 Medien und Computer-Konzernen gesteuert. Und zwar wir alle. Wobei diese 10 + 10 eine gewisse Einheit bilden. Hauptsteuerzentrale ist:
    http://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock
    http://www.focus.de/finanzen/boerse/laurence-fink-blackstone-chef-boerse-schattenmann-regiert-die-ganze-welt-vier-billionen-7_id_3538131.html
    Die eindrucksvollen Zahlen dazu:
    http://www.finanzen.net/bilanz_guv/BlackRock
    Dieses Unternehmen ist an allen größten Banken, Waffenhändlern,Rohstoffförderunternehmen, Getreideproduzenten usw.
    usw. beteiligt. Entweder direkt oder über zig verschachtelte Firmen.
    Die „9 Freunde“ dazu sind der Chef der Europäischen Zentralbank,
    etc. Microsoft, Google, Facebook, Apple und weitere 6 ergeben die totale
    Macht durch die Kommunikation+Technik.
    Diese 20 Unternehemen steuern alles und auch die Politiker. Weltweit, inkl. die EU.

    • F. Malik

      Ihr sehr interessanter Beitrag ist für viele sicher erschreckend. Firmen, wie Black Rock, sind „Kinder der Alten Welt“ und ihre Investments ebenso. Deren Denken ist tief von den „Gesetzen“ dieser „Alten Welt“ geprägt, geradezu imprägniert.
      Es ist daher eher wahrscheinlich, dass sie in der nun neu ausbrechenden Finanzkrise alles verlieren und von der Bildfläche verschwinden werden, weil ihre Strategie in der „Neuen Welt“ nicht mehr passt. Was vorher richtig und erfolgreich war, wird nun falsch. Das ist die „Schöpferische Zerstörung“ – oder wie ich es nenne – die „Grosse Transformation21“.
      Schon in den 1920er Jahren gab es solche Kapitalkonzentrationen, die ziemlich ähnlich funktionierten. Keine davon hat überlebt.

      • Ropeka

        Sehr geehrter Herr Prof. Malik,
        diese Ausführungen von H. Huber u. H. Clasen kann ich nur zustimmen und gehe mittlerweise auch davon aus, dass an der „proeuropäischen“ Demokratisierungswelle in Ukraine maßgeblich wie auch in Syrien, Libyen und anderen Brandherden immer gezielte von der „alten Welt kontrollierte Machtorgane“ als Oppositionelle Widerstandskämpfer beteiligt sind. Diese Machtorgane sind nicht öffentlich sondern die Finanzierer der alten Welt.
        Zudem sollte auch mal klargestellt werden, -nicht ob- sondern dass Deutschland nicht souverän ist! Etliche Politiker haben das schon angedeutet (Zitat Schäuble: Deutschland ist seit dem 8.5.45 zu keinem Zeitpunkt souverän gewesen).
        Es ist einfach lachhaft, die USA wg. NSA in die Schranken zu verweisen, ganz einfach deshalb, weil die es lt. rechtlicher Grundlage m. E. nicht können u. dürfen. Ich frage mich, auch welchem rechtlichen Fundament bewegen wir uns?
        Ich muss Ihnen zustimmen, diese schöpferische Zerstörung ist unumgänglich und macht hoffentlich Platz für einen bewussten Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und den Menschen untereinander.

  5. Jürgen Clasen

    „Für den Osten ist die Abwanderung eine Katastrophe
    Vermeintlicher Sozialtourismus armer Osteuropäer bewegt die Gemüter. Beim genaueren Hinsehen stellt sich heraus: Es ist umgekehrt. Osteuropa verliert seine besten Köpfe an reichere West-EU-Länder.“
    http://www.welt.de/politik/ausland/article124377169/Fuer-den-Osten-ist-die-Abwanderung-eine-Katastrophe.html
    Ich zitiere mich mal ausnahmsweise selbst:“Die Hochqualifizierten haben die Herkunftsländer teuer bezahlt und entziehen mit der Auswanderung diesen Staaten wichtiges Potential.“Im Grunde entsteht ein doppelter Schaden. Die Ursprungsländer zahlen dreifach, nämlich mit verlorenen Ausbildungskosten, Versorgungsmängel und ihrer Zukunft. Die Aufnahmeländer gewinnen mit den qualifizierten Zuwanderern die Aufwendungen der Ursprungsländer für diesen Personenkreis, müssen aber dabei eine Menge Unqualifizierte schlucken und dafür unabsehbar löhnen. Eine Win Win Situation sieht anders aus. Um aus dem Dilemma zu kommen, bedarf es bei uns einer gesellschaftlichen Revolution. Arme Rentner stehen hierzulande auch reiche (kinderlose) Versorgungsempfänger gegenüber,die meist irre Summen kassieren. Alles für Kinder zurück drehen, sofort!

    • Johann Schwarting

      Nichts Neues unter der Sonne
      Schon in der Spätantike sehen wir das Phänomen, dass Menschen aus der Peripherie in die Wohlstandszonen des Imperiums strömten in der Hoffnung, ein besseres Leben führen zu können. Das beschreibt Herfried Münkler in http://www.amazon.de/Imperien-Logik-Weltherrschaft-Vereinigten-Staaten/dp/3871345091 , mit dem Ergebnis, dass der imperiale Großraum des Alten Roms in kleinräumige Ordnungen (Nationalstaaten) zerfiel. Das wird in der Gegenwart im Sinne von TINA („there is no alternative“) versucht, durch das neu entstehende EU-Imperium rückgängig zu machen. Die Mitte lebt immer auf Kosten des Randes bis zum bitteren Ende. Interessant sind dort auch die Ausführungen über das chinesische Reich und warum Seereiche (brit. Empire, Spanien, Portugal, Niederlande, USA) einen größeren Erfolg hatten und haben als Landreiche (UDSSR, Osmanisches Reich), was ja m.E. vllt an der unmittelbaren Stringenz des „Guten Handelswechsels“ liegen mag.

    • Herbert Saurugg

      Und das Schlimme ist, dass viele dieser Leute im Westen weit unter ihrer Qualifikation arbeiten. Zum Beispiel eine Lehrerin als Putzfrau … weil sie damit mehr verdient, als wenn sie in Bulgarien in einer Klasse stehen würde.

    • F. Malik

      Eine ganz wichtige Beobachtung, Herr Clasen, besten Dank. Die wichtigste Investition für die Wissensgesellschaft, und somit für die Zukunft, läuft den Herkunfstsländern davon …

      Dies illustriert eine der Besonderheiten der Neuen Welt, dass die wichtigsten „Ressourcen“ abends nach Hause gehen oder eben ins Ausland gehen. Maschinen, Gebäude, Materialien und Land, die klassischen Produktionsfaktoren der Ökonomie, blieben abends an Ort und Stelle und waren morgen unverändert wieder da. Nicht so der Knowledge Worker. In der Mainstream-Ökonomie hat das noch keinen Niederschlag gefunden, und schon deshalb kann diese die Welt von heute nicht verstehen, ganz zu schweigen von deuten und erklären oder gar die richtigen Massnahmen für die Transition in die Neue Welt empfehlen – denn sie hat diese schlichtweg nicht. Ihre Theorien sind nicht nur falsch, sondern viel wichtiger und schlimmer: sie sind schlichtweg irrelevant für die heutige Zeit.

  6. Jürgen Clasen

    Die Abstimmung vom Wochenende könnte den Speed bei den Zuwanderungsfragen enorm erhöhen. Schaut mal in eurem Keller nach. Nach der Wasseruhr kommt da ein Druckregler, der den Druck vom Versorger auf einen verträglichen Druck im Haus anpasst. In jeder Wohnung gibt es dann noch einen Absperrhahn. Regler machen Sinn. Marie Le Pen hat sich in der Wirtschaftswoche geäußert:
    http://www.wiwo.de/politik/europa/marine-le-pen-voila-der-wind-dreht/9445466.html
    Voraussichtlich wird die NF in F stärkste Kraft bei den Europawahlen. Ich würde das in eine hier schon bekannte Formel bringen: Macht kaputt, was Euch kaputt macht…F beim Ausstieg, vor dem Ausstieg. Allein unsere stumpfsinnige GroKo hält an einem europäischen Phantomgebilde fest und wird als allerletzte Instanz merken, dass der Rest sich schon vom Acker gemacht hat. Auch dem Gernegroß, Martin Schulz, sollte einen Regler verpasst werden. Entgegen seinen unerträglichen diktatorischen Interpretationen, hat die Schweiz keinen Absperrhahn zugedreht, sondern sich für einen Regler stark gemacht. Sie wollen nicht von Minaretten morgens geweckt werden… und die Identität des Landes erhalten. Verstehe.

    • Gerhard Engler

      Interessant sind auch die sonstigen Ziele von Marine Le Pen: Staatliche Kontrolle der Stahlindustrie; höhere Steuern, speziell auch für Importgüter; Rente mit 60; Devisenbeschränkungen wie unter Mitterand

      • Jürgen Clasen

        Wahrscheinlich haben viele es nicht erlebt oder vergessen wie das unter Mitterand lief. Wenn F aus dem Euro austritt, kaum vorstellbar, kann es die Abwertungspolitik des Franc wieder aufnehmen. Das kann auch einen Zeitlang gut gehen. In F hat man einen eigenen Lebensstil, der so gar nicht zu der Europäisierung und Globalisierung passt. Man gewöhnt sich an niedrige Preise der anderen, aber möchte weiter nur Kuchen essen… Da dieser Spagat nicht gelingen kann, wählt das Volk diejenigen, die das versprechen. Also Hollande. Der kann aber auch nicht dafür sorgen das man den Kuchen behält, den man gerade isst. Dann geht es andersrum, die Konservativen lösen die Sozialisten ab. Diese wiederum können das gewohnte und gewünschte Leben auch nicht wieder herstellen. Dann sucht man nach Schuldigen und findet sie nicht am eigenen Verhalten, sondern jenseits der Grenzen… D zum Beispiel, siehe GR. Eine einvernehmliche Euroauflösung ist besser als der Aufbau einer neuen „Erbfeindschaft“. Wenn jeder wieder Herr seiner eigenen Währung ist, bleibt doch die unverbrüchliche europäische Versöhnung mit unbedingtem Friedenswillen erhalten. Gehe zurück auf Los. Keine Niederlage. Neue Chance!

    • F. Malik

      Das Zeitalter der Inklusion ist vorbei. Der Exklusionismus hat begonnen und wird sich verschärfen.

      • Jürgen Clasen

        Damit tue ich mich schwer .Exklusionismus :die Philosophie des Exklusionismus sucht Artikel zu optimieren, indem Überflüssiges entfernt wird? Bedeutet das für die Zuwanderung, es kommen nur diejenigen zum Zuge, die passend sind? Wäre aus wirtschaftlicher Sicht das gescheiteste, denn die „Unpassenden“ beanspruchen einseitig die Gemeinschaft und können die empfangenen Transferleistungen nicht erarbeiten. In D läuft es in die Richtung Inklusion, wobei die „Inklusierer“ ignorieren das es dafür soziale und wirtschaftliche Grenzen gibt. Man muss sehr vorsichtig sein. Das Wort „Bodensatz“ ist schon geächtet. Wer von „sozialem Bodensatz“ spricht, kommt an den Pranger. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Partei hat immer recht… Vielleicht können Sie, Herr Prof. Malik, noch einige erklärende Worte finden zu dem Begriff „Exklusionismus“.

        • F. Malik

          Danke für Ihre Hinweise.
          Ich verwende den Begriff „Exklusionismus“ als Gegenpol zu Inklusionismus.
          Inklusionismus ist eine allgemeine Haltung der Zusammengehörigkeit, des Zusammenschliessens, der Vereinigung, der Kooperation, der Offenheit und gegenseitiger Hilfe und Solidarität … „Wir sind alle Brüder“.
          Exklusionismus ist Ausschliessen, Auseinanderstreben, Sezession. Es ist die Haltung: „Was geht mich der andere an, soll er selber schauen, wie er weiter kommt …“.

          • Jürgen Clasen

            Man wendet sich vom Inklusionismus ab und dem Exklusionismus zu. Ist das ein Zyklus wie, Ebbe und Flut, oder wird die Haltung-sänderung durch (negative) Erfahrungen gesteuert? D scheint aber noch in weiten Teilen vom Inklusionismus infiziert zu sein. Werden diese Inklusionisten noch geheilt? Ich denke da z.B. an Sabadin Tatari in GE der mit zwei Frauen zusammenlebt und sich zur Bigamie bekennt, arbeitslos mit 8 Kindern, voll auf Stütze Die Inklusionisten müssten eigentlich dabei die Grenzen ihres Solidaritätswahns erkennen. Letzte Stufe des Inklusionismus wäre eine homogene Gesell-schaft, bis alle gleich arm sind und in der eine verschwindende Minderheit noch anschafft, bis auch sie aufgibt.

            • F. Malik

              Dazu wird es wohl nicht kommen, weil sich immer mehr exklusionistische Tendenzen zeigen. Die Abstimmung in der Schweiz über die Personen-Freizügigkeit und deren Ablehnung ist ein deutliches Beispiel dafür, wie frühere Einstellungen sich drehen. Dies wird sich weltweit so zeigen.