„Nuklearer Schutzschild kann Verhandlungen entscheiden“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

fredmund.malik am Dienstag, 02.08.2016 um 14:34 Uhr
« Vorheriger Artikel / Übersicht / Nächster Artikel »

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt am 20.07.2016 in seinem neuen Artikel „Nuklearer Schutzschild kann Verhandlungen entscheiden“:

„Theresa Mays Regierung modernisiert die britische Atomflotte. Auch nach dem Brexit sind die Europäer auf das Abschreckungspotenzial angewiesen – sollte ein Trump-Amerika den Schutz reduzieren.

Als ich dem Kommandanten eines französischen U-Boots auf russische atomare Drohungen gegen Polen berichte, erwidert er heftig: ‚Niemand rührt Frankreich an. Ich allein garantiere das mit meiner Crew.‘ Die kann 96 Sprengköpfe 6000 Kilometer weit verschießen. Angesichts der Aggressionen von Moskau bis Pjöngjang und vielleicht bald auch aus Islamabad oder Teheran wirkt solche Zuversicht beruhigend. Das gilt auch für die Berlin-Besucherin Theresa May, die die Modernisierung der Trident-Boote ins Zentrum ihrer Anwartschaft auf die Tory-Spitze stellte: ‚Es wäre der reine Wahnsinn, auch nur eine Sekunde daran zu denken, Britanniens eigenständige nukleare Abschreckung aufzugeben. Wir brauchen einen kompletten Satz von vier Booten, um rund um die Uhr jeden Gegner in Schach halten zu können. Wir bleiben an der Seite unserer NATO-Partner und stehen voll zu unseren globalen Verpflichtungen.‘ “  Kompletten Artikel auf welt.de lesen

 

 

 

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 Verbleibende Zeichen

Ein Kommentar

  1. Jürgen Clasen

    Daraus gibt es für mich (!!!) nur eine Folgerung:
    Atomwaffensperrvertrag aufkündigen. Die atomare Abschreckung selbst in die Hand nehmen und nicht an fremde Hilfe glauben.
    Das ist aber schon länger gewiss. Die Franzosen würden einen Angriff auf ihr Land, aus dem Osten, u.a.auf deutschem Territorium atomar abwehren.
    Die beste Friedenssicherung kommt aber nicht von den Atomwaffen, sondern von der Verknüpfung der Interessen. Man greift nicht an, wenn man sich selbst schadet. Eine durch Sanktionen zur Autonomie erzwungenes Russland ist gefährlicher, als ein Russland, in wechselseitiger Abhängigkeit.