Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

„Brainpower und Zukunftsfähigkeit“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Freitag, 26.06.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt in seinem neuen Artikel „Brainpower und Zukunftsfähigkeit“:

„In den USA haben 2013 drei von vier afrikanischen und vier von fünf Latino-Haushalten mit Familienoberhäuptern im aktiven Lebensabschnitt weniger als 10.000 Dollar Ersparnisse für das Alter (National Institute of Retirement Security). Wenn die ohnehin knappen Renten einmal nicht reichen, ist der Weg in die Sozialhilfe unvermeidlich. Für das Jahr 2060 werden in den USA 62 Millionen Afrikaner, 130 Millionen Latinos und rund 27 Millionen Einwohner mit „two or more races“ veranschlagt. Diesen knapp 220 Millionen werden sich 170 Millionen Weiße und 34 Millionen Asiaten zugesellen (https://www.census.gov/newsroom/releases/archives/population/cb12-243.html). Von dieser gut 200 Millionen starken Minderheit wird erwartet, dass sie der Mehrheit auch dann ein finanziell akzeptables Auskommen garantiert, wenn dort die Ersparnisse verbraucht sind. Leicht wird das nicht, weil 2013 selbst von den Weißen nur jeder zweite Haushalt mit Erwachsenen im Arbeitsalter mehr als 10.000 Dollar auf der hohen Kante hat.“

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„Wie viele Afrikaner nach Europa?“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Freitag, 26.06.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt in seinem neuen Artikel „Wie viele Afrikaner nach Europa?“:

„Für die Aufnahmekapazität Europas bis 2050 gibt es viel Unklarkeit, aber doch ein paar Anhaltspunkte. Knapp 1,1 Millionen Zuwanderer überschreiten im Jahre 2012 und gut 1,2 Millionen im Jahre 2013 die Grenzen der deutschen Bundesrepublik (82 Millionen Einwohner). Sie haben ihre Migration unabhängig von den gleichzeitig aus Deutschland Abgewanderten (0,7 bzw. 0,8 Mill. [1]) geplant. Würde man die deutschen Zahlen “gerecht” auf die EU mit ihren 507 Millionen Einwohnern umlegen und bis zum Jahre 2050 fortrechnen, dann würden in 35 Jahren rund 250 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge in die Europäische Union (EU) kommen können.“

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Wenn Grenzen keine sind …

Von F. Malik am Samstag, 23.05.2015 geschrieben

Mein letztes Posting hatte den Zweck, die Diskussion auf die ganz persönlichen Herausforderungen zu lenken, die sich vielen mit der „Grossen Transformation21“ heute schon stellen. Und dabei vor allem auf die Grenzen, die man oft zu schnell für sich gelten lässt, darunter – nur als Beispiel – auch die gängigen Auffassungen über den Schlafbedarf.

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Was immer mehr Manager interessert

Von F. Malik am Montag, 18.05.2015 geschrieben

Immer häufiger beobachte ich bei meinen Vorträgen, dass Führungskräfte dann am aufmerksamsten zuhören, wenn ich über Selbstmanagement spreche – insbesondere darüber, wie man den Wandel meistern kann, indem man sich selbst besser managt. Zeitmanagement interessiert brennend, und damit verbunden, wie man die eigenen Grenzen überwindet.

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Jack Welch und Shareholder Value

Von F. Malik am Sonntag, 3.05.2015 geschrieben

Gunnar Heinsohn danke ich für sein Posting vom 15.4.2015.

Es spricht für Jack Welch, den langjährigen CEO von General Electric, dass er einen Irrtum eingestehen kann, und dies in prominenter Öffentlichkeit. Es ist ein guter Anfang, und einige CEOs waren ihm schon voraus. So hat sich Paul Polman, der CEO von Unilever, schon deutlich vorher skeptisch zum ShV geäussert. Er ist auch stark engagiert in der Sustainability Bewegung. Der Ruf nach einer grundlegenden Reform des Kapitalismus wird nun lauter. Aber wie Gunnar Heinsohn richtig feststellt, ist die Mehrheit noch ganz dem alten Denken verhaftet.

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„Shareholder Value angeschlagen, aber längst noch nicht am Boden“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Mittwoch, 15.04.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt in seinem neuen Artikel „Shareholder Value angeschlagen, aber längst noch nicht am Boden“:

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„Jemens Kriegsaussichten in den kommenden Jahrzehnten“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Mittwoch, 15.04.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt in seinem neuen Artikel „Jemens Kriegsaussichten in den kommenden Jahrzehnten“:

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„Die vierzig Monate der SNB“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Dienstag, 10.03.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt in der März-Ausgabe des Schweizer Monat in seinem neuen Artikel „Die vierzig Monate der SNB“:

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„Leitungswasser oder Champagner“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Mittwoch, 18.02.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt am 18.02.2015 in seinem neuen Artikel „Leitungswasser oder Champagner“:

„Für 1000 Euro kann man überall im Euroraum einkaufen, also vom Händler einfordern, was der mit 1000 Euro ausgepreist hat. Aber alle neunzehn unterschiedlichen Staatspapiere im Nennwert von 1000 Euro, die bei den neunzehn Euro-Emissionsbanken im Eigenkapital stehen und die bei ihnen von den Geschäftsbanken als Pfand für frische Euro eingereicht werden, haben nirgendwo denselben Preis von 1000 Euro. Der eine Verkäufer gibt sie – wie während der ersten Griechenlandkrise im Mai 2010 – nur für 1200 Euro her (D-Papiere), der andere verschleudert sie für 300 Euro (GR-Papiere). Das liegt daran, dass diejenigen nationalen 1000 Euro-Papiere, die aufgrund der Überschuldung der zuständigen Regierungen als nicht sicher bedienbar gelten, unter permanentem Deflationsdruck stehen.

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Minus-Zinsen: Geld wird aber mehr wert

Von F. Malik am Donnerstag, 12.02.2015 geschrieben

Ein kleiner Hinweis für das Wirtschaftsverständnis:

Statt Zinsen zu bekommen, bezahlen wir eine Gebühr an die Bank für die Aufbewahrung und eventuell Verwaltung des Geldes. Darüber beklagt man sich, was verständlich ist. Zugleich müsste man aber auch hinzufügen, dass das Geld von allein mehr wert wird. Wie das?

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„Exodus der Talente“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Mittwoch, 11.02.2015 geschrieben

In seinem im Handelsblatt erschienenen Artikel vom 10.02.2015 zeigt Prof. Dr. Heinsohn, warum „den Griechen so und so nicht zu helfen ist“.

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„Griechenlandhilfe und Islam“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Freitag, 23.01.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt am 23.01.2015 in seinem neuen Artikel „Griechenlandhilfe und Islam“:

„Mit der Griechenlandhilfe ist es wie mit dem Islam. Was man dafür oder dagegen auch an Sinnvollem vorbringen mag, bleibt den treibenden Kräften vollkommen äußerlich. Bei den Islamisten sind das Hekatomben chancenloser, aber durchaus kompetenter junger Männer in muslimischen Staaten oder chancenlose Schulversager in den Sozialsektoren der Ersten Welt. Geschliffene theologische Debatten und hitzige Integrationsdiskurse sind denen absolut schnurz. Haben aber die Geburtenraten den Fall von 8 auf 2 Kinder pro Frauenleben geschafft, dann verkümmern – wie etwa in Algerien oder Libanon – blutmächtigste Bürgerkriege zu gelegentlichen Politmorden selbst dann, wenn die Hassprediger weiter hetzen.“

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„Kanada optimiert seine Einwanderungspolitik“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Dienstag, 20.01.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt am 20.01.2015 in seinem neuen Artikel „Kanada optimiert seine Einwanderungspolitik“:

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Ökonomen finden tiefe Preise gut. Keine Angst vor Deflation

Von F. Malik am Dienstag, 20.01.2015 geschrieben

Der Spiegel online und andere Medien berichteten Anfang Januar, dass die meisten Ökonomen die nun in immer mehr Bereichen sinkenden Preise als einen Segen für die Konjunktur ansehen. Denn dies würde den Konsum beleben. Vor einer Deflationsspirale hätten sie aber keine Angst.

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„Nigers Ökonomie und Demografie“ von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn

Von fredmund.malik am Montag, 19.01.2015 geschrieben

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn schreibt am 19.01.2015 in seinem neuen Artikel „Nigers Ökonomie und Demografie“:

„Seit den 1970er Jahren fallen in der westlichen Welt – zuerst in Deutschland – die Geburtenraten unter zwei Kinder pro Frauenleben, weil die gebäroptimale Zeit zwischen 15 und 35 Jahren für das Erlangen und Verteidigen von Positionen in der Konkurrenz auf Arbeitsmärkte benötigt wird. Zwar verlangsamen die höher geforderten Bildungsschichten die Bereitstellung neuer Talente zuerst, bald aber folgen ihnen die übrigen Bevölkerungsgruppen. Ausnahmen bilden der katholischen Adel (eine Minderheit im Promillebereich) sowie außerhalb der Konkurrenz bleibende und deshalb staatlich alimentierte Frauen aus der Bildungsferne (in Deutschland eine starke Minderheit mit rund 15 Prozent des Nachwuchses bzw. 1,6 Millionen Kindern Ende 2014; http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-kinder-in-deutschland-vor-weihnachten-von-armut-bedroht-a-1009861.html).

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